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SPREEAU


Gemeindehaus SpreeauZur Gemeinde Spreeau, welche erst seit 1889 diesen Namen trägt, gehören neben dem namensgebenden Ortsteil Spreeau auch Spreewerder, Sieverslake und Freienbrink.
Die früheste urkundliche Erwähnung eines dieser Orte findet sich in einer Klageschrift aus dem Jahre 1420. Darin wird von einer Auseinandersetzung an der Stor- kowschen Furt berichtet. Storkowfort ist der alte Name Spreeaus.
Die Ortsbezeichnung läßt sich wie folgt erklären: Eine Furt bezeichnet einen Flußübergang. Die damals viel breitere und seichtere Spree wurde an geeigneten Stellen mit Pferden oder Fuhrwerken durchquert. Storkowfort war also die Furt auf dem Wege nach Storkow.
Andere historische Spreeübergänge, Ortsnamen niedergeschlagen haben, finden sich zum Beispiel auch Steinfurt und Fürstenwalde, dass auf Furt Walde zurückzuführen sein soll. Durch den Bau einer hölz- ernen Brücke im Jahre 1906 wurde die Fähre in Storkowfort abgelöst.
Der Ortsteil Spreewerder, der früher Birkenwerder hieß, bestand zunächst nur aus einem Bauerngehöft, dem Vorwerk Trebuser Scheune. Ab ca. 1926 wurde die Siedlung erbaut, auch das große Gutshaus ent- stand in dieser Zeit. Kurioserweise liegt dieses Gebäude, zu DDR-Zeiten als Erholungsheim des Minis- teriums des Inneren genutzt, bereits im Gemeindegebiet von Mönchwinkel. Bis 1927 gehörte gehörte Mönchwinkel zu Spreeau, mit der Verselbständigung der beiden Gemeinden, wurde der Großteil Spree- werders der Gemeinde Spreeau zugeordnet, der östlich der Durchgangsstraße liegende mit Bauern- gehöft und Gutshaus kam zu Mönchwinkel.
Unweit Spreewerders im Wald liegt der Störitzsee. An seiner Nordseite führt der im 18. und 19. Jahr- hundert genutzte alte Postweg von Berlin über Erkner und Hangelsberg nach Frankfurt/Oder entlang.






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